Deutschland liegt im Herzen Europas und hat eine Bevölkerung von 83,1 Millionen. Die Landessprache ist Deutsch, aber ein großer Prozentsatz der Bevölkerung spricht Englisch und/oder eine andere Sprache. Deutschland hat die größte Wirtschaft in Europa und die viertgrößte der Welt. Die Deutschen sind bekannt dafür, vorausschauend zu denken und zu planen, was zu einer boomenden Start-up-Szene in der Hauptstadt Berlin geführt hat. Wenn es um Geschäfte geht, neigen die Deutschen dazu, ernst zu sein und es auf den Punkt zu bringen. Geschäfts- und Privatleben werden strikt getrennt und es ist wichtig, pünktlich zu Geschäftsterminen zu erscheinen.
Euro
Die Kosten für einen Arbeitgeber, um jemanden in Deutschland einzustellen, belaufen sich auf einen Aufschlag von 19,88% auf das Bruttogehalt.
Reguläre Mitarbeiter werden am Ende des Monats bezahlt.
Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern zusätzlich zum festen Grundgehalt aus verschiedenen Gründen Boni gewähren, z.B. für das Erreichen eines vereinbarten Ziels, für die Treue zum Unternehmen oder einfach als Weihnachtsgratifikation (13. Monatsgehalt).
1. Januar - Neujahrstag
2 Tage vor Ostersonntag - Karfreitag
Ostersonntag
Ostermontag
1. Mai - Tag der Arbeit
39 Tage nach Ostern (meist im Mai) - Christi Himmelfahrt
50 Tage nach Ostern (meist im Mai/Juni) - Pfingstmontag
3. Oktober - Tag der Deutschen Einheit
25. Dezember - Weihnachten
26. Dezember – 2. Weihanchtsfeiertag
In Deutschland ist der übliche Arbeitstag 8 Stunden lang. Das gesetzliche Maximum pro Tag beträgt 10 Stunden oder 48 Stunden pro Woche. Die Regelarbeitszeit liegt zwischen 8 und 18 Uhr. Nach 6 Stunden ununterbrochener Arbeit muss eine 30-minütige Pause eingelegt werden.
In Deutschland können Sie zwischen 20 und 30 Tagen Urlaub erhalten. Der normale Wert liegt bei 24 Tagen. Wenn man eine 5-Tage-Woche arbeitet, sind 20 Tage das Minimum, das man bekommen muss.
Nachdem ein Arbeitnehmer mindestens 4 Wochen für ein Unternehmen gearbeitet hat, hat er Anspruch auf Krankengeld. Nach dem dritten Tag muss eine Krankmeldung vom Arzt eingereicht werden. Manche Firmen verlangen jedoch schon am ersten Tag eine Krankmeldung.
In den ersten 6 Wochen einer Krankheit erhält der Arbeitnehmer 100% seines Gehalts vom Arbeitgeber. Die gesetzliche Krankenkasse erstattet dem Arbeitgeber 80 % des gezahlten Krankengeldes, sofern der Arbeitgeber nicht mehr als 30 Mitarbeiter beschäftigt.
Nach den ersten 6 Wochen erhalten Sie Krankengeld von Ihrer Krankenkasse. Dieses beträgt 70% Ihres Bruttoeinkommens. Ein Arbeitnehmer kann dies bis zu 78 Wochen für dieselbe Krankheit erhalten.
Bei der Kündigung eines Arbeitsverhältnisses ist eine Ausfertigung der Kündigung mit Originalunterschrift des Arbeitgebers oder eines Bevollmächtigten einzureichen. Die reguläre Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen. Die Kündigungsfrist erhöht sich nach 2 Jahren Betriebszugehörigkeit um weitere 4 Wochen. Nach 5 Jahren erhöht sich die Kündigungsfrist auf 3 Monate und sie steigt weiter um einen Monat nach 8, 10, 12, 15 und 20 Dienstjahren. Es können Vereinbarungen über eine kürzere oder längere Kündigungsfrist getroffen werden.
Abfindungen sind nicht gesetzlich vorgeschrieben, werden aber in der Regel vereinbart, um einen Streit über die Kündigung zu vermeiden oder zu schlichten. Die Verhandlungen beginnen bei 50 % eines Monatsgehalts.
und das
Sozialversicherungssystem Deutschland
Wenn Sie in Deutschland leben, müssen Sie laut Gesetz versichert sein. Das kann entweder über die gesetzliche Krankenversicherung oder über eine private Krankenversicherung sein. In die private Krankenversicherung kann man nur aufgenommen werden, wenn man einen bestimmten Betrag im Monat verdient.
Die deutsche Krankenversicherung übernimmt alle Kosten für die gesamte Behandlung von Krankheiten, einschließlich der notwendigen diagnostischen Maßnahmen, Medikamente, Heil- und Hilfsmittel, Vorsorge, Nachsorge und Krankengeld. Dazu gehören auch notwendige Krankenhausaufenthalte in einem Mehrbettzimmer.